Informationen zur Bautätigkeit
Unsere Siedlung ist laut Flächenwidmung "Bauland - Gartensiedlungsgebiet" (Bauklasse GS) mit einer maximal zulässigen Verbauungsfläche von 130 m² oder einem Drittel der Grundstücksfläche, je nach dem, was kleiner ist. Es gilt die Bauordnung Wien. Zuständige Behörde ist die MA 37, Gebietsgruppe Süd (die "Baupolizei"). Das aktuelle Informationsblatt der MA 37 über die Bauordnung für die Bauklasse GS kann in unserem Download Bereich abgerufen werden.

Obwohl wir als Verein zwar für die gemeinsame Infrastruktur zuständig sind, haben wir dennoch keinen Parteienstatus bei Bauprojekten in der Siedlung, d.h. wir werden von den Behörden nicht eingebunden, ja nicht einmal informiert. Wir bitten daher alle Mitglieder, Bauvorhaben auch bei uns zu melden.

Folgende Themen erfordern auf jeden Fall unsere Aufmerksamkeit:
  • Belastung der Wege durch Schwertransport, eventuelle Sondergenehmigungen
  • Kanalanschlüsse an den Siedlungs-Hauptkanal
  • Wasseranschluss und Wasserzählereinbau
  • Behinderungen in den Versorgungswegen durch Bauvorhaben

Unsere Wegeinfrastruktur wurde in den späten 70-er Jahren geplant, unter dem Gesichtspunkt damaliger Kleingarten Bauprojekten. Daher ist die Belastung mit heute im Fertigteilbau üblichen Transporten, die 40 Tonnen und mehr wiegen, schlichtweg nicht möglich. Den ausgeschriebenen Gewichtsbegrenzungen ist unbedingt Rechnung zu tragen. Mit bestimmten Zusatzmaßnahmen sind Ausnahmen im eingeschränkten Rahmen möglich, erfordern aber unbedingt die Absprache mit der Vereinsleitung.

Bei Bauprojekten ist auch unbedingt zu beachten, dass die Wasserleitung innerhalb der Anlage Eigentum des Vereins ist, daher auch von diesem gewartet werden muss. Nähere Information dazu findet sich in der Gartenordnung, als Bestandteil der Vereinsstatuten.

Ausschnittskopien der Kanal- sowie der Vermessungspläne, die im Zuge der Umwidmung erstellt wurden, können jederzeit bei der Vereinsleitung angefordert werden. Diese werden bei Baueinreichungen immer wieder benötigt.

Bauprojekte sollten in jedem Fall mit der Vereinsleitung besprochen werden. Diese kann durch entsprechende Kommunikation, proaktiv wie reaktiv, doch immer wieder mögliche potentielle Konflikte in der Nachbarschaft vermeiden lassen oder zumindest doch eindämmen.